In memoriam

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  • In memoriam Rosamunde Pilcher

    gruener (Luddit), 27.02.2019 01:13, Antwort auf #210

    Die von jeglichem Tiefgang befreite Schmonzette trägt schwer am diesjährigen Februar.

    Nicht allein das Musikbusiness ist betroffen - man beachte die zwei Nachrufe oberhalb dieses Posts -, auch die schreibende Kulturlosigkeit verweilt in tiefster Trauer. Die idyllischte der Ihren ist im stolzen Alter von 94 Jahren abgetreten. Vor allem dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk wird es fortan mangeln an triefendem Cornwell-Herzschmerz.

    Da buddelt selbst der friedlichste Häuptling der Indianer den Klappstuhl aus. Laut tönt sein Kriegsruf über die Weiten der Prärie hinaus: "Oh, such a shame!"

    *****

    Das war nun nicht wirklich Sido-like. Ich übe halt noch die neue ungewohnte Rolle. :-(

  • RE: In memoriam Werner Schneyder (1937-2019)

    carokann, 03.03.2019 20:26, Antwort auf #211
  • RE: In memoriam Werner Schneyder (1937-2019)

    gruener (Luddit), 04.03.2019 00:01, Antwort auf #212

    ... jetzt umhüllt sich einmal mehr die versammelte houtevolee mit einem meer voller tränen. obgleich er ihr zu lebzeiten allzu gerne auf die füße trat - oder vielmehr in den empfindlichen allerwertesten. stets überaus charmant, aber immer ins schwarze treffend. dabei politisch inkorrekt und - wie es sich gehört - störend.

    die zahlreichen tränen dürften daher weniger zeugnis ablegen über die eigene betroffenheit ob des allerletzten abgesangs eines politischen kabarettisten der alten schule.

    vielmehr sind sie, wie gehabt, einzig allein krokodilen entlehnt, die unbequemen wahrheiten des werner schneyders auch über dessen tod hinaus ignorierend. eine davon lautete:  "De jure ist er - der Islam - eine Religion, die die Weltherrschaft anstrebt."

    es wäre falsch, schneyder auf einige unbequeme wahrheiten zu reduzieren - dafür war er zu vielschichtig in seinem wirken. noch falscher wäre es jedoch, diese zu verschweigen.

  • RE: In memoriam Elizabeth Toni Spira (1942-2019)

    Baghira14, 09.03.2019 22:01, Antwort auf #213

    Die journalistische Ausnahmekönnerin wird mir fehlen!

  • RE: In memoriam Elizabeth Toni Spira (1942-2019)

    gruener (Luddit), 09.03.2019 23:01, Antwort auf #214

    ja!

    ihr feinsinniger, oft hintergründiger humor - nicht zuletzt bei den "Liebesg'schichten und Heiratssachen" - war beinahe einzigartig.

    man war sich nie sicher, ob sie etwas todernst oder mit einem hang zum sarkasmus formulierte. kein weiterer tv-sender konnte eine solch unspektakuläre - weil eben nicht vorführend oder gar ablästernd - verkuppelungsshow sein eigen nennen, wohlgleich diese nicht selten eher altbacken oder peinlich berührend daherkam.

  • RE: In memoriam Doris Day 3. April 1922-13. Mai 2019

    sorros, 13.05.2019 22:41, Antwort auf #215

    97 Jahre wurde sie, eine der Ikonen meiner Jugend!

    https://www.youtube.com/watch?v=xZbKHDPPrrc

  • Warum heissen alle plötzlich Oliver?

    Mirascael, 16.05.2019 21:39, Antwort auf #216

    Wiglaf Droste ist verschieden und ich bin der Erste dem's auffällt?

    Echt jetzt?

    Vor 30 Jahren war ich mal auf einer Veranstaltung von dem, da war das noch richtig familiär mit anschliessend Bierchen und quatschen.

    So intelligent und leider bis zuletzt Gefangener seines eigenen Lagerdenkens (wie auch viele hier im Forum).

  • "Wer allzu offen ist", sagte er einmal, "der kann nicht mehr ganz dicht sein".

    sorros, 16.05.2019 22:22, Antwort auf #217

    Wiglaf Droste ist verschieden und ich bin der Erste dem's auffällt?

    Echt jetzt?

    Tatsächlich habe ich das erst durch Deinen Post mitgekriegt.

    Ein guter Nachruf aus dem Spiegel:
    https://www.spiegel.de/kultur/literatur/wiglaf-droste-ist-tot-der-grosse-wueteri ch-nachruf-a-1267807.html

  • RE: "Wer allzu offen ist", sagte er einmal, "der kann nicht mehr ganz dicht sein".

    gruener (Luddit), 17.05.2019 01:14, Antwort auf #218

    Ja, scheiße mit reiße!

    ein querdenker und "querulant" weniger. die sterben immer dann, wenn man sie am dringendsten bräuchte.

    *****

    ich erinnere gut ein ausführliches interview, das ich mit wiglaf geführt habe, in den späten 90ern. anlass: seine kurzgeschichte "der schokoladenonkel". eine abhandlung über den missbrauch des missbrauchs.

    mein konkreter anlass: mehrere kreisverbände der grünen hatten wegen der kurzgeschichte offen zum boykott von lesungen drostes aufgerufen und buchhandlungen dezidiert aufgefordert, seine bücher aus den regalen zu nehmen. - man lerne: fünfzig jahre nach dem ende des nationalsozialismus brauchte es in deutschland keine weitere echten bücherverbrennungen, nur eine entschlossen handelnde grüne partei (in teilen).

    (das interview erschien - nebst dem genannten originaltext in gänze - wenig später in der landesmitgliederzeitung der grünen und löste zum teil heftige reaktionen aus. in die eine wie in die andere richtung. heute vermutlich undenkbar.)

    ja, ja, das nazistische potenzial der grünen bewegung war schon von anbeginn nicht von schlechten eltern.

    *****

    nun ist auch er endgültig weg. wie gesagt: verdammte scheiße mit reiße!

    *****

    da wir in weniger als 10 tagen 99 der "unsrigen" gen belgien nach brüssel schicken:

    damit diese eine vage ahnung davon bekommen, wohin ihre reise geht und welche gefahen drohen: https://www.youtube.com/watch?v=6C5pZGnxL2w in diesem droste'schen sinne: also, donald trump und konsorten! bodentruppen rein! hühner befreien! kinder ausbuddeln! und raus aus dem land! und dann: bombardiert belgien! (nachsatz für die grünen kriegstreiber aus den späten 90ern: klingt sowieso fast wie belgrad! oder?) - doch wie verdammt real und zeitnah: die chinesen mit ihrer mauer sind als nächstes dran! nicht wahr, mr. president?

  • Wiglaf Droste (1961-2019)

    carokann, 18.05.2019 00:58, Antwort auf #219

    "Sich das Leben in seiner Gänze, Fülle, Üppigkeit und Schönheit von den ihr eigenes und das Leben an sich hassenden Nazis kaputt machen zu lassen ist keine gute Idee."

    Wiglaf Droste (1961-2019)

    Wenige Wochen vor seinem Tod hat er sich nochmals mit seiner Kolumne aus 1993 "Mit Nazis reden" beschäftigt.

    "25 Jahre später ist es noch ekliger geworden. Die Nazis werden phantomdemokratisch und medial eingemeindet. Sie haben Kampfgruppen bilden können und beste Verbindungen zur Bundeswehr, zur Polizei und zu den Geheimdiensten. Ohne Panikmache: Es ist Gefahr im Verzug. Gut zu wissen, wogegen man kämpft; wenn man auch noch weiß wofür, rundet es sich. La vita è bella."
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