Bundestagswahl 2017: Merkel vs. Schulz

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  • RE: Who the fuck works for Alice?

    drui (MdPB), 14.09.2017 00:59, Antwort auf #398

    "Interessant an dem ganzen Vorgang ist, dass die ZEIT trotz der Ankündigung einer erklärenden Stellungnahme schnell mit einem Bericht Fakten schaffte, bevor die Stellungnahme abgegeben wurde."

    Das ist so nicht richtig. Bei der Zeit heißt es:

    Von der ZEIT um eine Stellungnahme zu der syrischen Haushaltshilfe gebeten, ließ Weidels Anwalt zunächst ausrichten, dass die gesetzte Antwortfrist von einem Arbeitstag "für die Aufarbeitung zum Teil relativ komplexer rechtlicher Sachverhalte mit Blick auf die Zulässigkeit von Vergütungsregelungen" zu kurz sei.

    Warum soll eine Zeitung mit einer recherchierten Meldung warten, bis die AFD ihr freundlichere Medien damit bedient?

    Inzwischen teilte der Anwalt mit: "Richtig ist, dass unsere Mandantin einen freundschaftlichen Kontakt zu einer Asylbewerberin aus Syrien hat, die unserer Mandantin nahe steht. Diese Asylbewerberin war als Freundin unserer Mandantin auch im Hause unserer Mandantin zu Gast. Dass die Asylbewerberin aber im Hause unserer Mandantin angestellt wurde oder als Angestellte gearbeitet hätte oder aber dafür Lohn bekommen hätte, ist jeweils falsch".

    http://www.zeit.de/politik/deutschland/2017-09/afd-alice-weidel-asylbewerberin-s chwarzarbeit

    Die Zeit hat also sogar zeitnah die Stellungnahme in den Originalartikel mitaufgenommen. Aber was ändert das an der Glaubwürdigkeit von Alice? Zumal der Anwaltstext durchblicken lässt, dass weder Frau Weidel noch der Anwalt bis vor wenigen Stunden wussten, ob die Barzahlung legal war.

    Wen interessieren die laxen Schwarzarbeitbedingungen der Schweiz, wenn die gegen Asylbewerber und Muslime hetzende AFD-Vorsitzende eine "Freundin" aus Syrien ganz "unentgeldlich" bei sich zu Hause (in der Heimat Schweiz) hat arbeiten lassen? Das Problem sind dabei nicht die Medien oder die AFD-Gegner, sondern die verarschten Islamophoben in der eigenen Partei. Entweder hat die arme syrische Frau eine unheilbare Zwangskrankheit, die sie zum unentgeldlichen Putzen bei reichen Lesben zwingt, oder Frau Weidel hat eine neue Form der Sklaverei entdeckt, oder sie hat sie eben doch bar bezahlt, was - wie sie betont - in der Schweiz völlig legal sei.

  • RE: Who the fuck works for Alice?

    kunator, 14.09.2017 01:01, Antwort auf #398

    Achtung, in China ist ein Sack Reis umgefallen, da kann nur Weiland schuld dran sein. Bitte googelt auch Messer und Mann bevor ihr wählen geht.

  • RE: Who the fuck works for Alice?

    gruener (Luddit), 14.09.2017 04:52, Antwort auf #402

    Achtung, in China ist ein Sack Reis umgefallen, da kann nur Weiland schuld dran sein. Bitte googelt auch Messer und Mann bevor ihr wählen geht.

    was kann denn der alte weiland dafür?

    bei dem habe ich immer meine guten bücher gekauft, bevor ihn vor wenigen jahren hugendubel geschluckt hat.

  • RE: BTW 2017

    gruener (Luddit), 14.09.2017 04:57, Antwort auf #400

    Die 89'er gegen die 67'er der überfällige Generationenwechsel. Die Grünen gehen, die Freiheit Kommt.

    pfui!

    den satz wollte ich bringen, wenn die lunacek in ösiland am 15.10. die 4-prozent-hürde verfehlt.

    danke, dass mir auch das missgönnt hast:-)

    *****

    nur dummerweise: vor der wahl ist der ausspruch leider etwas arg platt.

  • RE: BTW 2017

    sorros, 14.09.2017 14:54, Antwort auf #399

    Ein Blick auf die Wettquoten!

    https://www.bet-at-home.com/de/sport/info/516349/politik/deutschland/bundestagsw ahl

    Am stärksten auffällig sind hier die Grünen, beim Basiswert von 7,5%

    Schade, daß der Basiswert so niedrig ist und deshalb die Wettquote für das Überschreiten des Werts so niedrig.
    Das lohnt sich ja kaumMoney mouth

    Aber so langsam nervt mich sowohl die Inhaltslosigkeit des Wahlkampfs, wie auch seine bescheuerten Nadelstiche.
    Solche Geschichten wie die Putzfrau von Alice Weidel finde ich genauso bescheuert, wie den Lindnernarzismus und die Lindnerparodien.
    Die rechten Hasskommentare finde ich genauso unerträglich, wie die undifferenzierte linke Hetze gegen die AfD und ihre  Wähler. Warum spielen diese Idioten die 20er/30er jahre des letzten Jahrhunderts nach. Haben die denn nicht aus der Geschichte gelernt, daß das am Ende in einer Katastrophe endet?

    Für Die Linken, wie für die Rechten, die es ja beide verdient haben, aber vor allem leider für die beteiligten Völker, die sich in diese irren Weltbilder hineinziehen lassen.
    Angie und die CDU langweilen, Schulz und die SPD sind nur noch peinlich (Merkel kann Vizekanzlerin werdenCry) und meine Partei fällt jetzt auch nicht durch Originalität auf oder gar durch ein Nachdenken darüber warum sich so viele Leute in unserm Land vernachlässigt fühlen. Wobei ich schon finde, daß wir uns vom AfD- und Lindnerbashing abgesehen noch am vernünftigsten präsentieren. Aber den Wahlkampf interessant zu gestalten gelingt meiner Partei auch nicht.

  • RE: BTW 2017

    kunator, 15.09.2017 08:58, Antwort auf #405

    ARD DTrend/ infrarot dmap

    Union 37

    Spd 20

    Linke 9

    Grün 7.5

    FDP 9.5

    AfD 12

  • RE: BTW 2017

    sorros, 15.09.2017 11:32, Antwort auf #406

    ARD DTrend/ infrarot dmap

    Union 37

    Spd 20

    Linke 9

    Grün 7.5

    FDP 9.5

    AfD 12

    Ich poste das jetzt nicht, weil ich diese Umfrage glaubhafter finde als die andere, sondern um zu zeigen wie volatil die Situation noch ist.
    Außerdem erwarte ich wie in NRW SLH und im Saarland einen erheblichen Last-Minute-Swing.
    Die Frage ist für mich nur in welchem Umfang die Parteien dvon betroffen sind.

    ZDF FGW

    Union 36

    SPD 23

    Grüne 8

    FDP 10

    Linke 9

    AfD 10

  • RE: BTW 2017

    drui (MdPB), 16.09.2017 21:24, Antwort auf #407

    Ich poste das jetzt nicht, weil ich diese Umfrage glaubhafter finde als die andere, sondern um zu zeigen wie volatil die Situation noch ist.

    Noch interessanter an der FGW-Umfrage sind die Zahlen der politischen Stimmung. Abgesehen davon, dass bei der AFD projektionsmäßig 3% zugeschlagen wird von 7 auf 10%, hier mal der Trend vom 1. 9. vor dem Kanzlerduell - das, wie wir alle (und va. die Medien) wissen, Merkel haushoch gewonnen und Schulz desaströs verloren hat - bis zur Umfrage gestern:

    1.9. : CDU 42%, SPD 22%

    15.9. : CDU 34%, SPD 28%

    Also SPD +6% und CDU -8% innerhalb von 2 Wochen. Wenn sich Chulz jetzt nicht vor Verzweiflung das Leben nimmt, wann dann?

    Edit:

    Noch mal zum Verständnis: Der SPD werden derzeit (15.9.) projektionsmäßig 5% (!) abgezogen, und ich kann da keine Konstante erkennen. Am 8.9. wurden ihr 2% abgezogen, am 1.9. und 25.8. 0%. Ist schon klar, dass man damit Schwankungen ausgleichen will, aber 5%? Und damit einen statistischen Trend nach dem TV-Duell killen, weil er nicht in die Medienlandschaft passt? Und vermutlich ist FGW da noch zurückhaltend, Infratest hat die SPD bei 20%, was 8% Abstand zu FGWs Rohdaten wären.

  • RE: BTW 2017

    Prabhu, 17.09.2017 00:24, Antwort auf #408

    Noch mal zum Verständnis: Der SPD werden derzeit (15.9.) projektionsmäßig 5% (!) abgezogen, und ich kann da keine Konstante erkennen.

    Die SPD ist bei keinem Institut auch nur in der Nähe von 28%. Ich weiß nicht, was mir die Zahlen der politischen Stimmung sagen sollen. Die FGW sollte sie entweder besser erklären oder weglassen.

  • RE: BTW 2017

    drui (MdPB), 17.09.2017 04:43, Antwort auf #409

    Die SPD ist bei keinem Institut auch nur in der Nähe von 28%. Ich weiß nicht, was mir die Zahlen der politischen Stimmung sagen sollen. Die FGW sollte sie entweder besser erklären oder weglassen.

    Das ist der allgemeine Fachbegriff für die Rohdaten, kein spezielles FGW-Ding.

    Politische Stimmung und Projektion

    Die Rohdaten aus der Befragung geben die politische Stimmung zum Zeitpunkt der Umfrage wieder.[9] Zur besseren Einschätzung des Ergebnisses werden zusammen mit der Sonntagsfrage Bewertungen zu aktuellen Themen (z. B. Reformprogramme, Steuerpolitik, Kriegsgefahr und sonstiges) abgefragt und in Beziehung zum ermittelten Wahlergebnis gesetzt. Es ist auch üblich und aufschlussreich, Meinungen zu bestimmten Themenkomplexen (wirtschaftliche Kompetenz, Sozialpolitik, Ausstrahlung des Spitzenkandidaten usw.) abzufragen und so die Stärken und Schwächen einer Partei differenzierter darzustellen, als es bei einer tatsächlichen Wahl möglich wäre. Die Ergebnisse der Sonntagsfrage unterliegen einem Wahlzyklus. Diese Daten fließen in die Projektionen ein, die die politische Stimmungslage zu einer Aussage über das tatsächlich zu erwartende Wahlverhalten korrigieren soll. Neben der politischen Stimmung fließen hier auch Erfahrungen über mittel- und längerfristige Bindungen der Wähler, taktisches Wahlverhalten (z.B. unterschiedliche Vergabe der Erst- und Zweitstimme) und ein „Time-lag“ ein.[9]

    https://de.wikipedia.org/wiki/Sonntagsfrage#Politische_Stimmung_und_Projektion

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