Korrigiertes Ergebnis Kommunalwahl Baden-Württemberg 2014

Beiträge 1 - 10 von 15
  • Korrigiertes Ergebnis Kommunalwahl Baden-Württemberg 2014

    gruener (Luddit), 07.05.2019 04:00
    #1

    Im folgenden Post das neu berechnete Landesergebnis der Kommunalwahl in Baden-Württemberg 2014.

    Zur Berechnung des Landesergebnisses wurde angewandt:

    • die Formel "fiktive Wählende" des Schweizer BfS - mittels dieser Formel werden u.a. die Parteistärken (Prozentangaben für die einzelnen Parteien) bei nationalen Wahlen in der Schweiz ermittelt. Die Formel berücksichtigt den Umstand, dass die Stimmenzahl, die einem Wählenden - der Panaschieren und Kumulieren darf - zur Verfügung stehen, bezogen auf alle Wählenden niemals in Gänze ausgeschöpft wird. Viele Stimmen werden einfach nicht genutzt
    • das vom Landeswahlleiter publiizierte Landesergebnis für die Kommunalwahl 2014 in den Landkreisen
    • das vom Landeswahlleiter publizierte Ergebnis in den neun kreisfreien Städten.

    WICHTIG: Auch die hier angeführte Neuberechnung des landesweiten Ergebnisses von 2014  ist lediglich eine (vage) Annäherung, da nur die Ergebnisse der neun Stadtkreise neu berechnet worden sind, nicht aber die - umfangreicheren - Ergebnisse der Landkreise.

    Auffälligkeiten:

    Die Anzahl der nicht genutzen Stimmen ist ungewöhnlich hoch. Sie liegt im Durchschnitt etwa 5 Stimmen unterhalb der möglichen maximalen Stimmenzahl.

    Zum Vergleich: in der Schweiz liegt die Differenz meist nur unter 2 Stimmen, oft sogar unter einer Stimme. D.h. sind maximal 40 Stimmen abzugeben, werden im Eidgenössischen im Durchschnitt über 38 Stimmen, wenn nicht gar über 39 Stimmen genutzt. In BaWü (in den kreisfreien Städten auf 2014 bezogen) hingegen nur knapp über/unter 35 Stimmen.

    Durch eine hohe Anzahl von nicht genutzten Stimmen kann das Endergebnis signifikant verändert bzw. verfälscht werden. wenn man die Prozente der Parteien primär dadurch ermittelt, dass man die Stimmen, die eine Partei oder Liste erhalten hat, durch die Anzahl der maximal möglichen Stimmen pro Wähler teilt.

    Das BfS Schweiz geht davon aus, dass durch diesen vereinfachten Divisor - den die Formel "fiktive Wählende" ausgleicht - etwa 1 % aller Stimmen unberücksichtigt bleiben. Es bedarf einer näheren und genaueren Untersuchung, ob möglicherweise eine höhere Anzahl von Stimmen unberücksichtigt bleibt, wenn die Anzahl der nicht genutzten Stimmen ansteigt.

  • RE: Korrigiertes Ergebnis Kommunalwahl Baden-Württemberg 2014

    gruener (Luddit), 07.05.2019 04:11, Antwort auf #1
    #2

    ich füge das ergebnis morgen oder die tage in eine lesefreundliche tabelle - hier aber schon einmal die nackten zahlen:

    CDU --- 34,0

    SPD --- 17,8

    GRÜNE --- 13,6

    FDP --- 4,8

    LINKE --- 2,2

    AfD --- 1,5

    Andere --- 1,2

    ****

    Kombi-Listen --- 1,6

    Wählervereinigungen --- 23,4

    ******

    Ich bitte zu beachten, dass dieses Ergebnis mitunter erheblich von den Emissionspreisen im Markt "Kommunalwahl BaWü 2019" abweicht.

    Eine analoge Berechnung für 2019 wird aber als Grundlage für die Ausschüttung des MArktes dienen.

    ******

    Vorsorglicher Hinweis:

    Kleinere Fehler sind durchaus noch möglich. Ich habe die einzelnen Ergebnisse zwar überprüft, aber bekanntlich versteckt sich der Fehlerteufel gerne irgendwo und möglichst unsichtbar im Detail. Für die Endkontrolle bedarf es einige Stunden Abstand. - Ach ja, im üblichen Jargon nennt man das, was ich grade niedergeschrieben habe, ein "vorläufiges" Ergebnis.

  • Landesweites Ergebnis der Kommunalwahl in Baden-Württemberg 2014

    gruener (Luddit), 08.05.2019 00:39, Antwort auf #2
    #3

    Nachfolgend die angekündigte - um einige Ergebnisse erweiterte - Tabellenversion

    Partei / Liste
    Gemeinde-räte*(ländl.) Kreise*kreisfr. Städte²Landesw. Ergebnis.²Gemeinde-räte*(ländl.) Kreise*kreisfr. Städte

    Landesw. Ergebnis

    20142019
    CDU28,335,7
    25,834,0
    SPD17,717,618,917,8
    GRÜNE11,512,319,913,6
    FDP4,64,65,64,8
    LINKE1,71,84,02,2
    AfD1,5
    0,94,41,5
    Die Partei³( 0,35 )
    Piraten³( 1,35 )
    Tierschutz³
    BIG³
    Sonstige³
    ( 0,40 )
    Andere Parteien
    0,91,02,11,2
    Kombilisten*3,31,90,0
    1,6
    Fr./Unabh.*31,424,3
    19,223,4
    Freie Wähler³

    Anmerkungen / Hinweise / Erläuterungen zur Tabelle:

    * vom Statistischen Landesamt BaWü veröffentlichte (landesweite) Ergebnisse:

    ² mittels der Formel "fiktive Wählende" des Schweizer BfS vom Wahlfieber Team errechnete (landesweite) Ergebnisse, die das Statistische Landesamt NICHT veröffentlicht hat:

    • Städtewahl = das zusammengefasste Ergebnis der kreisfreien Städte des Landes Baden-Württemberg. Es umfasst folgende Städte: Baden-Baden, Freiburg, Heilbronn, Heidelberg, Karlsruhe, Mannheim, Pforzheim, Stuttgart, Ulm
    • Landesergebnis = das eigentliche landesweite Ergebnis der Kommunalwahl. --- Ein solches Ergebnis, bestehend aus den Einzelergebnissen der (Land-)Kreise sowie der kreisfreien Städte, wird üblicherweise in eben dieser Form von den meisten anderen Bundesländern veröffentlicht - vom Wahlfieber Team errechnet aus dem publizierten landesweiten Ergebnis der Kreistagswahlen und dem zusätzlich berechneten landesweiten Ergebnis der kreisfreien Städte.
    • Hinweis:
    • beide Ergebnisse weichen in Summe minimal (um jeweils 0,1) von 100 ab; die Abweichungen sind rundungsbedingt, da hier lediglich eine einzige Nachkommastelle angegeben wird. (die in kursiv angeführten Ergebnissse bei den Kleinstparteien sind für die Berechnung dieser Gesamtsumme auszuklammern)

    ³ für 2019 ist seitens des Wahlfieber Teams angedacht, auch das Ergebnis der kleinen Parteien auszuweisen sowie bei den Freien und Unabhängigen Wählervereinigungen das Ergebnis jener Listen getrennt anzuführen, die sich auf die Partei "Freie Wähler" beziehen resp. als Teilorganisation angesehen werden.

    Ergänzend die Angaben zur Anzahl der Wählenden / abgegebenen Stimmen:

    • Kreistagswahl : 3.193.474 / keine Angabe zur Anzahl der Stimmen **
    • Gemeinderatswahl: 3.997.531 / 95.528.640
    • Städtewahl: 652.009 - hier: ebenfalls nur gültig Wählende (bzw. gültige Stimmzettel) / 29.786.432
    • Landesergebnis: Kreistage + (kreisfreie) Städte = 3.845.483 / Angabe der abgegebenen Stimmen nicht möglich **

    ** - wird in der entsprechenden Auswertung des Statistischen Landesamtes nicht angeführt - die Anzahl der bei den Kreistagswahlen abgegebenen gültigen Stimmen müsste daher anhand der Einzelergebnisse pro Kreis aufwendig manuell ermittelt werden.

    *****************

      Ich erlaube mir die zusammenfassende Anmerkung:

      Knapp fünf Jahre nach der letzten Kommunalwahl in Baden-Württemberg liegt endlich annähernd das landesweite Ergebnis der Wahl vor. (wenn auch nur inoffiziell)

      Annähernd, weil: Es ist u.a. unklar, ob das landesweite Ergebnis der Kreistagswahl den Anforderungen der Formel "fiktive Wählende" genügt. Einige dafür notwendige Angaben - z.B. die Anzahl der abgegebenen und gültigen Stimmen - werden nicht in Summe publiziert.

        • RE: Landesweites Ergebnis der Kommunalwahl in Baden-Württemberg 2014

          gruener (Luddit), 09.05.2019 05:07, Antwort auf #3
          #4

          Ergänzend:

          Ich habe mich heute Abend daran versucht, eine Kontrollrechnung für das gestrige Ergebnis zu erstellen. - Man weiß ja nie. Sicher ist sicher. Und überhaupt und sowieso.

          Zumal, nachdem ich auf Wikipedia.de erneut auf die vier sogenannten Regierungsbezirke gestoßen war:

          https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Land-_und_Stadtkreise_in_Baden-W%C3%BCrt temberg

          Es schien auf den ersten Blick eindeutig: Jeder Regierungsbezirk setzt sich aus diversen Landkreisen sowie auch Stadtkreisen zusammen.

          Ein Ergebnis für diese Regierungsbezirke wies doch auch das Statistische Landesamt BaWü aus. - Na prima! dachte ich so bei mir. ... Schnell eine neue Excel-Tabelle erstellt. ... Und los ging es!

          Am Ende hatte ich, alle Daten korrekt eingegeben, einmal mehr nur das Ergebnis der sogenannten (ländlichen) Kreistagswahlen bestimmt. Ohne erneut die neun Stadtkreise berücksichtigt zu haben.

          *******

          Ich möchte daher ernsthaft anregen, den offiziellen Leitspruch des Landes Baden-Württemberg umgehend zu ändern in:

          Wir können alles, außer landesweite Wahlergebnisse zu verkünden und zu publizieren!

          *******

          Bei einer solch transparenten und für eine/n jede/n nachvollziehbare Wahlabwicklung wundert es mich überhaupt nicht, wenn bestimmte Parteien ihr bislang bestes (west-)deutsches Wahlergebnis ausgerechnet im Ländle erringen.

        • RE: Landesweites Ergebnis der Kommunalwahl in Baden-Württemberg 2014

          Eckhart, 10.05.2019 13:26, Antwort auf #4
          #5

          Du versuchst halt Sachen zu verknüfen, die so in BW nicht gewählt werden.

          Ich bin aus Landkreis Göppingen.
          Hier gibt es eine Kreistagswahl mit untereschiedlichsten Listen.
          Und jede Kommune hat eigene Kommunalwahlen zum Stadt- bzw. Gemeinderat.
          Alle gewählten sind Ehrenämtler. Sitzungsgeld/Aufwandsentschädigung je Nachmittag 15 bis 40 Euro für 1 oder 2 mal 5h im Monat oder so.
          Kommunen und Kreise haben abgegrenzte Zuständigkeiten.

          Das gibt es z.B. in Ulm oder Stuttgart als kreisfreie Städte halt nicht. Die zahlen 1000 oder 1500 Euro an ihre Stadträte, das ist ein nahezu Halbtagsjob. Die haben die komplette Palette an Zuständigkeiten und meist mehrere Termine je Woche. Normal arbeiten geht da kaum mehr.

          Willst du diese Städte als Gemeinde- oder als Kreistage werten? Das Gremium macht beides.

          Die Grünen sind in der Landesauswertung Kreistage zum Beispiel relativ schlecht, weil die Stimmenstarken Großstädte mit guten grünen Ergebnissen, jedenfalls besser als im ländlichen Raum, bei der Kreistagsauswerung nicht dabei sind, denn dort gibt es keinen Kreistag.

        • RE: Landesweites Ergebnis der Kommunalwahl in Baden-Württemberg 2014

          drui (MdPB), 10.05.2019 14:00, Antwort auf #5
          #6

          Ja, auch in Bayern gibt es auf dem Land Kreis- und Bezirkstagswahlen, die völlig unbedeutend sind. Aber es sollte doch möglich sein, Wahlstimmen zu summieren, in Tabellen einzutragen und zu veröffentlichen, so dass zumindest alle Stadt- und Gemeinderatswahlen ein landesweites Ergebnis ergeben. Deswegen gibt es für die Stimmen ja auch unterschiedlich farbige Umschläge. Für die transparente Darstellung von Wahlergebnissen ist die Landeswahlleiterin im Innenministerium BW zuständig. Computer soll es dort auch bereits geben.

        • RE: Landesweites Ergebnis der Kommunalwahl in Baden-Württemberg 2014

          sorros, 10.05.2019 14:54, Antwort auf #5
          #7

          In den meisten Bundesländern wird das Landesergebnis der Kommunalwahlen als das geminsame der Kreise und der kreisfreien Städte ausgewiesen.
          Weil dies die einzige Mögichkeit ist das Ergebnis bezogen auf alle Wähler des Landes zu zeigen.

        • RE: Landesweites Ergebnis der Kommunalwahl in Baden-Württemberg 2014

          Eckhart, 10.05.2019 16:09, Antwort auf #7
          #8

          Ja , womöglich müsste man die kreisfreien Städte in beide landesweiten Statistiken dazu zählen, also doppelt werten. Sie entscheiden ja auch beide Zuständigkeiten.

        • RE: Landesweites Ergebnis der Kommunalwahl in Baden-Württemberg 2014

          an-d, 10.05.2019 16:17, Antwort auf #7
          #9

          In den meisten Bundesländern wird das Landesergebnis der Kommunalwahlen als das geminsame der Kreise und der kreisfreien Städte ausgewiesen.
          Weil dies die einzige Mögichkeit ist das Ergebnis bezogen auf alle Wähler des Landes zu zeigen.

          Ganz genau. Das entspricht auch der politischen Gliederung in D, die in allen FlächenBundesländern gleich ist. Wegen Föderalismus gestalten die Bundesländer dies z.T. (z.B. Ba-Wü) mit der "Zwischenebene" Bezirk aus und auch das politische (Mit)Spracherecht, die die jeweilige Ebene hat, ist sehr unterschiedlich.

          In den Landkreisen gibt es als kleinste Einheit die Gemeinde und das kann das Dorf xy sein oder auch mehrere Dörfer (Gemeinde xy) oder die Kleinstadt xyz (stark vereinfacht).

          In den kreisfreien Städten gibt es (sprachlich sehr verschieden) Ortschaftsräte, Ortsbeiräte... - wenn es sie denn gibt. Sie entsprechen den Gemeindestrukturen (s.o.) der Landkreise. In S-H. z.B. gibt es sie in fast allen kreisfreien Städten nicht (ich glaube nur noch in Kiel; Kannvorschrift) und sie werden auch nicht gewählt sondern das örtliche Ergebnis der stadtweiten Wahl ("Kreiswahl") wird als Grundlage der Sitzvergabe genommen (Kannvorschrift). Rechtlich haben sie eher beratende Funktion.  In Hessen hingegen haben sie auch ein gewisses Haushaltsrecht (im Gegensatz zu den 200.- Euro Jahresetat je Ortsbeirat (kein Witz!) in z.B. der LH Kiel) und werden direkt gewählt.

          Außer der von Soros richtig benannten einzigen Möglichkeit der Darstellung gäbe es sonst nur die Darstellungsmöglichkeit auf Gemeindeebene - dies geht aber z.B. in S-H nicht, weil es sie in den kreisfreien Städten (fast) gar nicht gibt und auch die politische Stellung eines Ortsbeirates in SH eine um Lichtjahre schwächere ist als die eines Gemeindevertreters in einem kleinen Dorf. Wenn man also diese Ebene zusammenzählen wollte würde man Äpfel und Birnen zusammenschmeißen - es sei denn die politische Gestaltungsmöglichkeit eines Ortsrates aus der kreisfreien Stadt wäre der des Gemeinderatsmitgliedes einer Gemeinde gleich oder sehr ähnlich. Vielleicht ist das in manchen Bundesländern so. Allerdings habe ich da Zweifel. Stadtstrukturen (analog Stadtstaaten) neigen zu mehr Zentralismus und Machtverlagerung nach oben. So war es wenigstens bei allen, die ich mir in den letzten Jahren angesehen habe.

        • RE: Landesweites Ergebnis der Kommunalwahl in Baden-Württemberg 2014

          gruener (Luddit), 11.05.2019 03:11, Antwort auf #9
          #10

          zum glück ist in einigen beiträgen zuvor schon angeklungen: die gliederung ist in allen bundesländern identisch.

          dieser logik folgend, bedeutet das: bund - land - kommune - gemeinde. wobei es jedem bundesland freisteht, zwischen land und kommune noch die bezirksebene zwischenzuschalten, wie z.b. in bayern oder bawü.

          fakt ist aber: jedes bundesland setzt sich zusammen aus verschiedenen kommunen als untergeordnete ebene. meist sind dies ländliche kreise sowie in ballungsbereichen kreisfreie städte. in summe decken diese das jeweilige bundesland - ohne überschneidung - komplett ab.

          in bawü sind dies die 35 landkreise und die 9 stadtkreise.

          jede dieser - in summe - 44 verwaltungseinheiten wählt ein eigenes parlament. die wahlmodualitäten sind mitunter abweichend, folgen aber einem einheitlichen wahlgesetz. nicht zuletzt, weil es in den landkreisen auch untergeordnete verwaltungseinheiten gibt, deren vertretungen gewählt werden müssen, was so in den meisten stadtkreisen nicht der fall ist. - plakatives besipiel: ein bewohner der stadt freiburg darf, wenn kommunalwahlen ins haus stehen, das städtische parlament wählen. merhr aber auch nicht. denn freiburg ist eine kreisfreie stadt. ein bewohner der (relativ)  benachbarten stadt tübingen hingegen darf sowohl das gemeindeparlament der stadt tübingen wie auch das parlament des landkreises tübingen bestimmen. denn die stadt tübingen ist im gegensatz zur stadt freiburg keine kreisfreie stadt, sondern ist bestand des landkreises mit selben namen, nämlich tübingen. (welcher wiederum - gemeint ist der landkreis - teil des regierungsbezirkes tübingen ist, aber im gegensatz zu den bezirken in bayern nicht über ein eigenes parlament verfügt)

          dabei entstehen durchaus unterschiedliche wahlergebnisse, denn mensch darf ja sowohl das kreis- wie auch das stadtparlament - getrennt - wählen:

          kreis tübingen - in summe: https://www.statistik-bw.de/Wahlen/Kommunal/02043000.tab?R=KR416

          kreis tübingen - stadt tübingen: https://www.tuebingen.de/Dateien/kt14.pdf

          (gemeinde) stadt tübingen: https://www.statistik-bw.de/Wahlen/Kommunal/02045000.tab?R=GS416041

          und, um die allgemeine verwirrung zu kompletieren, hätten wir da auch noch:

          regierungsbezirk tübingen: https://www.statistik-bw.de/Wahlen/Kommunal/02043000.tab?R=RB4

          ******

          am beispiel der grünen in konkreten prozentzahlen für 2014 erläutert:

          gemeinderat tübingen: AL/Grüne: 29, 6

          kreiswahl tübingen in der stadt tübingen: grüne: 30,5

          ergänzend:

          kreiswahl tübingen - gesamt: grüne: 21,8

          (daraus sich als teil ergebend) regierungsbezirk tübingen: grüne: 13,6

          *******

          zusammenfassung:

          das landesweite ergebnis einer kommunalwahl ergibt sich aus der summe der wahlen in den obersten, sich nicht überschneidenden verwaltungseinheiten des jeweiligen bundeslandes.

          m.e. sind 15 bundesländer in der lage, ein solches ergebnis problemlos zu liefern. ein bundesland ist es offenbar nicht!

          warum?

          ergänzend zu bawü: es mag meinetwegen sogar darüber gestritten werden, ob die nächst höhere verwaltungseinheit unterhalb der landesebene die 35 landkreise und neun (kreisfreien) städte sind oder aber die vier regierungsbezirke bzw. die zwölf regionen. (aber haben die beiden zuletzt genannten auch eigene parlamente?)

          ******

          ******

          es kommen noch alle inhaltlich mit? (falls nein. man sähe mich nicht erstaunt)

          und ich hoffe sehr, mir ist weder ein geistiger noch ein inhaltlicher fehler unterlaufen

        Beiträge 1 - 10 von 15
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        In den kommenden Wochen und Monaten finden folgende Wahlen und Abstimmungen statt – zu allen Terminen werden voraussichtlich Märkte aufgesetzt:

        Wahltermine 2014

        • Frühjahr:
        • Europawahl in der EU
        • Kommunalwahlen in diversen deutschen Bundesländern
        • -
        • Spätsommer/Herbst:
        • Landtagswahl in Vorarlberg
        • Landtagswahl in Sachsen
        • Landtagswahl in Brandenburg
        • Landtagswahl in Thüringen
        • -
        • Parlamentswahl in Schweden
        • Parlamentswahl in Lettland
        • -
        • Midterm Elections in USA
        • Unabhängigkeitsreferendum in Großbritannien

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